Château Pavia: Die Reise eines Ersten
Das Terroir von Château Pavia gilt als eine der schönsten Saint-ÉmilionEine Straße trennt es vom mythischen Château Ausonius, und auf diesen beiden Weinbergen sollen im 4. Jahrhundert die ersten Reben in Saint-Émilion gepflanzt worden sein. Drei unterschiedliche Terroirs koexistieren auf den 37 Hektar des Weinguts. domaine Der Weinberg liegt auf einem Kalksteinplateau, hat an der Küste dichte und tiefgründige Lehmböden und am Hangfuß sandig-lehmige Böden. Die angebauten Rebsorten sind 60 % Merlot, 30 % Cabernet Franc und 10 % Cabernet Sauvignon.
Gérard Perse trieb die Château Seit seinem Eintritt 1998 steht er an vorderster Front des Weinguts und modernisiert es. Für die Lese setzte er auf modernste Technik: optische Sortierung, Förderbandtransport der Trauben zu den Gärbehältern sowie Entrappen und Quetschen per Schwerkraft. Ein neuer Gärkeller ersetzte den alten aus dem Jahr 1923. Die 20 neuen, temperaturkontrollierten Gärbehälter ermöglichen die parzellenspezifische Vinifizierung. Tatsächlich wurden im Weinberg 20 verschiedene Parzellen identifiziert. Der Reifekeller enthält ausschließlich neue Fässer, in denen der Wein 18 Monate reift. Die Jahresproduktion beträgt lediglich 8.000 Kisten. Château Pavia.
Das Ergebnis: ein gehaltvoller und intensiver Wein, der gleichzeitig die Finesse der besten Weine bewahrt. Château wurde im September 2012 für seine Bemühungen belohnt, als er der Mannschaft beitrat. Château Angélus, die Schlösser Ausone und Cheval innerhalb der Premiers Grands Crus Classés A.
Ein Wein, der gelagert und vor allem aufbewahrt werden sollte, da er sich erst nach einigen Jahren verbessert.
Robert Parkers Bewertung für den Jahrgang 2012: 94-96+
Dieser vollmundige Wein mit undurchsichtigem, violettem Schimmer aus dem Jahrgang 2012 verströmt Aromen von Brombeeren, Schwarzkirschen, Zedernholz und floralen Noten. Der Pavie ist komplex, dabei aber zugänglicher und jugendlicher als die meisten anderen Jahrgänge. Ein weiterer brillanter Wein der Besitzer Chantal und Gérard Perse. Genussreif in 8–10 Jahren, kann aber bis zu 30 Jahre gelagert werden.
